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Tour #158038: MTB Dolomiten Sennes-Fanes-Runde als Zweitagesvariante

Kategorie: Mountainbike
Italien » Trentino-Südtirol » Dolomiten » Naturpark Fanes-Sennes-Prags

Biker am Weg zur Senneshütte

Diese MTB-Tour ist eine zweitägige Variante in Anlehnung an die legendäre "Fanes-Snnes-Runde"

Start / Ziel ist Cimabanche / Im Gemärk.
Zunächst mit teils steilen Rampen an den Südflanken der "Hohen Gaißl" das "Val de Gotres" hinauf zum Sattel "Forcella Lerosa", von dort lustig einen alten Militärweg hinunter ins "Valon Scuro" und zum Rif. "Ra Stua". Dann zunächst leicht, ab der Abzweigung im "Ciampo de Crosc" über einen alten Muliweg sehr steil hinauf zur Fodara Vedla. Ohne nennenswerte Anstrengung, zunächst fast eben dahin, dann leicht ansteigend zur "Senneshütte". Um den Tag gut auszufüllen überwiegend wieder nur leicht ansteigend zur "Seekofelhütte / Rif. Biella".
Weil gerade Zeit ist und weil es sich wirklich lohnt, folgt ein Fußmarsch auf den 2.810m hohen Gipfel des "Seekofels / Croda del Beco". Von dort oben offenbart sich ein traumhafter Ausblick auf den "Pragser Wildsee / Lago di Braies" (und natürlich auch anderswohin, beispielsweise zum Großglockner). Diese Extra-Exkursion schlägt sich mit 475hm zu Buche. Gehzeit laut Beschilderung vor Ort 1,5 Std.
Ab der Seekofelhütte Abfahrt, zunächst leicht, dann über Weg Nr. 7 über eine extrem steile, teils betonierte Rampe bis zur "Prederü-Hütte ./ Rif. Prederü"
Dort heißt es nochmals Energie zu tanken, denn es geht wieder bergauf. In einer Schuttflanke ziehen sich die Serpentinen hoch, um dann etwas abzflachen. Je weiter man in das "Valun de Fanes" hineinfährt desto näher rückt der Felsabbruch des (der?) kleinen Fanes, die wie eine Barriere wirkt. Doch nach ein paar Wegschleifen geht es links weg in flacher werdendes Gebiet und die kleine Fanesalm liegt vor einem.

In unserem Fall sind wir in Zweibettzimmern der "Ücia de Fanes" abgestiegen, in einem Luxus, den man auf einer Schutzhütte(!) nicht vermuten würde. Alternativ könnte man auch auf der unweit gelegenen Lavarellahütte nächtigen.

Der Tag 2 beginnt mit einem kurzen, aber steilen Aufstieg zum Sattel "Limojoch". Im dort nahe gelegenen Limosee befindet sich - anders, als es der Name erwarten ließe - keine Limo, sondern nur Wasser. Kaum anstrengend in leichtem auf und ab, vorbei an der "Großfaneshütte" in völlig ebenes Gelände "L´ Gran Plan", noch über einen Bachlauf und einen kleinen Stich hinauf zu einem Sattel. Von dort herrliche Aussicht u.a zum Sellastock. Es folgt ein felsiger, steiler Steig mit viel losem Geröll, der wohl nur von sehr guten FahrerInnen ohne Schieben bewältigt wrden kann. S3, Stellen wohl S4, meiner Einschätzung nach. Zum Glück nicht lange, dann wird der Steig etwa S2-mäßig wieder besser befahrbar un endet quasi fast flowig bei der "Capanna Alpina". Nach kurzer Rast wählen wir den Wirtschaftsweg über die "Malga Valparola Alm" und etwas weiter oben über die alte Pass-Straße zum "Valparola-Pass". Zwischen "Valparola-Pass" und "Falzarego-Pass" führt ein Weg  / Steig fast parallel zur regulären pass-Straße - sehr nett zu faren, zum Ende hin etwas verblockt. Überrascht waren wir vom Trail ab dem Falzarego-Pass: Zunächst will kein richtiger Rhytmus aufkommen, doch dann wird´s richtig lustig! Ein superflowiger Wald-und-Wiesentrail, der einem auch sehr lang vorkommt und viel Freude bereitet, endet letztendlich an der Pass-Straße, die von Cortina heraufzieht. Ein Stück weit diese Stra0ße abwärts und dann links weg, bergauf in die Skigebiete östlich der Tofane. Eine überschaubar lange Auffahrt, ein wenig auf-und-ab, ein Speichersee für die winterliche Beschneiung mit Badeoption für sehr Verwegene, weiter eben dahin, dann ab einer Abzweigung links hoch den Weg 409 und dann wieder ständig fast eben dahin wie auf einem sehr laaangen Balkon mit stellenweise herrlicher Aussicht, beispielsweise auf Cortina. Letztendlich zwischen dem Tofane-Stock und dem erhobenen Finger der Col Rosa über einen Sattel steil hinuter zum Fanesbach / Rio de Fanes. Keinesfalls verabsäumen sollte man den kurzen Abstecher entlang eines leichten, aber sehr ausgesetzten Klettersteigs zum Wasserfall. unter dem man auch durchsteigen kann. Dann naht das Ende und man pedaliert noch - zuletzt über den Ex-Bahntrassen-Radweg zurück zum Ausgangspunkt.

Tourdaten:
Tag 1: 2.200hm auf, 1.680hm ab, 31km (davon 475hm / 3,6km Besteigung des Seekofels), Meist S0, weniges S1
Tag 2: 1.300hm auf, 1.860hm ab, 47,9km. Meist S0, ein Abschnitt S3/S4
 

 

Tour Galerie

Tour Karte und Höhenprofil

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